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Regeln zur Konversation in geschriebenen Werken

Hiermit möchte ich, meine werte Leserschaft, auf die Missstände, im virtuellen Umgang der Sprache, aufmerksam machen.

Leider verunstalten, viel zu oft, fehlerhafter Satzbau, minderwertige Rechtschreibung, phantasieloser Inhalt und unzulänglicher Ausdruck, meine ahnungslosen Augen. Am stärksten Besorgnis erregend ist die Tatsache, dass diese Erscheinungen (Verzeihen Sie mir dass ich Ermangelung eines passenden Wortes diesen Ausdruck gewählt habe) seuchenartige Ausmaße annehmen. An kaum einen Ort in dieser wunderbaren Parallelwelt ist man vor dieser Verunstaltung der Sprache geschützt.
Besonders die Einfallslosigkeit, das kreative Schreiben betreffend ist erschreckend. Für den alltäglichen Sprachgebrauch ist diese primitive Art vielleicht ausreichend. Nichts desto trotz muss angemerkt werden, dass intellektuelle Schriften und Gespräche in einer, ihnen entsprechenden, Weise ausgedrückt werden müssen.
Gegenstände die von Fehlern jeglicher Art überhäuft sind, wirken auf die Zielgruppe nicht sehr ansprechend. Solche Werke sind anstrengend zu verfolgen, und werden schnell fallen gelassen.
Der schlimmste Missgriff junger Autoren ist bisweilen die Bildung von Wiederholungen. Kein anderer Fehlgriff wiegt so schwer wie dieser. Er schläfert die Leser und Zuhörer im höchsten Maße ein. Ewig wiederkehrende Phrasen ziehen das Publikum nicht gerade magisch an. Das A und O eines Schriftstellers ist Kreativität und Mut. Kreativität um Ideen zu entwickeln und Mut um diese umzusetzen. Übertreibungen und bunte Collagen zeugen aber nicht unbedingt von diesen Tugenden. Auch Massenunterhaltung ist nicht gerade ein Beweis für Können. Einprägende Texte sind wie ein gutes Essen, bestehend aus mehreren Gängen. Der Anfang macht Hunger und Lust auf mehr. Der Hauptgang sättigt, und befriedigt die wichtigsten Bedürfnisse. Und zum Abschluss das Dessert, das das ganze Werk vollendet. Nach dem Genuss eines guten Buches ist man erfreut und zugleich traurig. Erfreut darüber, dass es so fesselnd war, traurig weil die Geschichte vorbei ist.

Als Schriftsteller will man unsterblich werden, keine Eintagsfliege. Jemand der diesen Wunsch nicht hegt, hat in diesem Bereich der Kunst keinen Zutritt. Auch wenn diese Werke nicht auf bedrucktem Papier sondern einem flimmernden Bildschirm zu ergründen sind.
18.5.07 19:28
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Willi / Website (6.7.09 19:07)
Sehr schön formuliert.

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