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Selbstdarstellung

Um nicht unhöflich zu sein möchte ich mich an dieser Stelle zuerst einmal all den Neugierigen und Vorwitzigen vorstellen. Ihr möchtet doch bestimmt erfahren mit wem ihr es hier zu tun habt.

Meine Geschichte wird aus Vorsichtsmassnahmen unter einem Pseudonym veröffentlicht. Meinen wahren Namen zu verraten wäre lebensgefährlich. Die Gründe erfahrt ihr noch, nur Geduld. Aber natürlich nur unter der Vorraussetzung, dass euer Atem lang genug ist dieses Abenteuer durchzustehen. Es hat einige Zeit in Anspruch genommen einen angemessenen Titel zu finden. Um genau zu sein unermesslich lange Zeit. Aber ich habe den Perfekten kreiert. Dieser lautet Himmelsfindelkind. Eure Gedanken liegen offen vor mir. Ich hör es regelrecht entgegen schreien. Wie einfallslos, wie primitiv, das ist doch purer Kitsch. Aber glaubt mir, er passt. Wie ein Ei in den Eierbecher. Ihr werdet noch herausfinden warum, und mir Recht geben.

Mein wahres Alter verschweige ich an dieser Stelle lieber. Es ist für normale Menschen nicht fassbar. Alles was ihr zu wissen braucht ist, dass ich älter bin als alles was ihr kennt. Auch älter als dieser Planet. Ich bin eigentlich kein wirklich irdisches Wesen. Und bezweifle auch das ihr jemals von meiner Art gehört habt. Das könnte daran liegen, dass ich das einzige Wesen bin, das in dieser Form existiert. Stellt euch einen stinknormalen Menschen vor. Ja, Ja Menschen sind nicht einzigartig. Lest gefälligst zu Ende bevor Beschwerden an mich gerichtet werden. Meine Beschreibung war noch nicht vollständig. Fügt zu diesem Bild Flügel, wie die eines Engels hinzu. Nur das meine schwarz sind. So schwarz wie der entfernteste Ort im Universums. Nun noch spitze Eckzähne hinzu und fertig ist mein Erscheinungsbild. Und? Erraten? Genau, meine Mutter ist ein Engel, mein Vater Vampir. Eine interessante Mischung nicht wahr? So genug über mich geplaudert. Sonst werde ich noch eingebildet. Und halte es nicht mehr für nötig euch etwas über die großen und kleinen Geheimnisse dieser Welt zu offenbaren.

Und jetzt weiter in meinem Leben. Viel Spaß beim, im Schlamm wühlen, dunkeln Geheimnissen hervorholen und Geständnissen herausquetschen. Dass euch nur nicht der Mut verloren geht! Ihr wollt mich doch nicht enttäuschen.

12.12.06 10:46


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Walter Moers

Dieser Autor ist einfach genial. Wer noch kein Buch von ihm gelesen hat sollte dies unbedingt nachholen. Hier Eine Kleine Auswahl an Zitaten aus seinen Büchern.

Aus Käpt'n Blaubär:

~Ich müsste lügen(und es ist ja hinlänglich bekannt das das nicht meiner Natur entspricht), wenn ich behaupten würde meien ersten dreizehneinhalb Leben wären ereignislos verlaufen. Ich sage nur:

Zwergpiraten. Tratschwellen. Klabautergeister. Stollentrolle. Finsterbergmaden. Ein Riese ohne Kopf. Ein Kopf ohne Riese. Ewige Tornados. Eine gefangene Fata Morgana. Vampire mit schlechten Absichten. Ein Prinz aus einer anderen Dimension. Eine süße Wüste. Ein Professor mit sieben Gehirnen. Ein Tyrannosauroswalfisch Rex. Eine Treibsandhose. Denkender Sand. Eine Ofenhölle. Ein Monsterschiff. Ein Regenwaldzwerg mit Nahkampfausbildung. Dramatische Lügenduelle. Kanaldrachen. Die Unsichtbaren Leute. Venedigermännlein. Nattiftoffen. Eklige Kakertratten. Das Tal der schlechten Ideen. Rostige Berge. Witschweine. Horchlöffelchen. Elfen. Alraunen. Halbgespenster. Ein Malmstrom. Tödliche Gefahren. Ewige Liebe. Rettungen in allerletzter Sekunde...

Aber ich will nicht vorgreifen!

28.11.06 22:33


Mein Leben begann wie das jeden anderen auch. Mit der Suche nach einem wohligen Nistplatz. Kein Nest im üblichen Sinne, sondern eine gemütliche kleine Höhle. Die genau die perfekte Temperatur zwischen Schwitzen und Frösteln hat. Wer wächst schon gern an einem zu kalten oder zu warmen Ort auf. Wenn ich ein perfektes Wort finden müsste, dann würde ich lau sagen.

„Das Wort klingt zugegebener maßen langweilig, um nicht zu sagen abstoßend. Doch es ist ein treffender Begriff. Was ist daran so abschreckend dieses Wort zu benutzen? Viele so genannte Schriftsteller wollen ihre Leser nicht abschrecken, und benutzen lieber Übertreibungen um jene an der Stange zu halten. Dabei ist es umso interessanter die besonderen Wörter für besondere Situationen zu verwenden. Ein Einheitsbrei wäre doch auch langweilig. O je, ich schweife ab! Ein Glück, dass die Mythenmetzschen Abschweifungen Einzug in den alltäglichen Sprachgebrauch gefunden haben. Ich erwähne es spät, aber merke nun an, dass dies eine dieser wohlbekannten Abschweifungen war, und nun, weiter im Abenteuer.“

Als ich meine Höhle fand ahnte ich nicht was noch auf mich zukommen sollte. Die erste Hürde musste ich schon nehmen bevor ich mich überhaupt einnisten konnte. Damit auch Unwissende unter euch verstehen warum, erkläre ich hier kurz die Zusammenhänge. Seelen kämpfen blutige Schlachten um den besten Nistplatz. Dabei kann es passieren, dass die ein oder andere für immer verschwindet. Schache Seelen bekommen die ungemütlicheren Höhlen, starke die Schönen. Als Seelen wissen wir nicht was uns nach der Höhle erwartet. Ob unsere Entscheidung richtig war, ob sich der Kampf gelohnt hat. Ich weiß es selbst heute nicht. Den Ort zum Aufwachsen und zum Lebewesen heranreifen. Hatte ich mir nun auserkoren. Doch es galt erstmal sämtliche Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Das klingt brutal, und es ist es auch. Ungeborene sind nicht so unschuldig wie viele denken. Meist erleben sie mehr Gewalt und Hass in ihrem ersten Abschnitt, als später in der so genannten realen Welt. Ich weiß nicht genau wie viel Blut ich an meinen, damals nicht vorhanden Händen habe. Aber es ist eine enorme Menge. Nicht allein wegen der Beliebtheit meines Zufluchtsortes. Sondern auch wegen vielen unnützen Gewaltakten. Ich griff Seelen an die schon längst aufgegeben hatten. Sagen wir so, aus meiner Seele wird ganz sicher nie ein Engel. Im Nachhinein ist es nicht sicher ob sich der Kampf gelohnt hat. Aber ich kann sagen, dass es nicht der Blutigste und ganz sicher nicht der Einzige war. Wer gewonnen hat brauch ich nicht extra zu erwähnen, da dies schon von vornherein klar sein dürfte. Die Höhle die ich auserkoren hatte war, wie nicht anders zu erwarten der Bauch meiner Mutter, des Engels. Einen Nistplatz in einem Engel zu erhalten ist etwas Besonderes. Erstens, da Engel selten schwanger werden und Zweitens, sind diese Nistplätze besonders gemütlich.

13.3.07 00:40


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